Gottfried Benn Pesmi

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            GOTTFRIED BENN

            PESMI

                iz nemščine prevedel Brane Senegačnik

 

 

Abschied

 

Du füllst mich an wie die frische Wunde

und rinnst hernieder seine dunkle Spur,

du dehnst dich aus wie Nacht in jener Stunde,

da sich die Matte färbt zur Schattenflur,

du blühst wie Rosen schwer in Gärten allen,

du Einsamkeit aus Alte und Verlust,

du Überleben, wenn die Träume fallen,

zuviel gelitten und zuviel gewust.

 

Entfremdet früh dem Wahn der Wirklichkeiten,

versagend sich der schnell gegebenen Welt,

ermüdet von dem Trug der Einzelheiten,

da keine sich dem tiefen Ich gesellt;

nun aus der Tiefe selbst, durch nichts rühren,

und die kein Wort und Zeichen je verrät,

musst du dein Schweigen nehmen, Abwärtsführen

zu Nacht und Trauer und den Rosen spät.

 

Manchmal noch denkst du dich –: die eigene Sage –:

das warst du doch –? ach, wie du dich vergasst!

war das ein Bild? War das nicht deine Frage,

dein wort, dein Himmelslicht, das du besasst?

Mein Wort, mein Himmelslicht, dereinst besessen,

mein Wort, mein Himmelslicht, zerstört, vertan –

wem das geschah, der muss sich wohl vergessen

und rührt nicht mehr die alten Stunden an.

 

Ein letzter Tag –: spätglühend, weite Räume.

ein Wasser führt dich zu entrücktem Ziel,

ein hohes Licht umströmt die alten Bäume

und schafft im Schatten sich ein Wiederspiel,

von Früchten nichts, aus Ähren keine Krone

und auch nach Ernten hat er nicht gefragt –

er spielt sein Spiel, und fühlt sein Licht und ohne

erinnern nieder – alles ist gesagt.

 

 

Ločitev

 

Polniš me kot kri še svežo rano,

tu spodaj puščaš njeno temno sled,

kot noč se širiš v uri, ko pred mano

s sencami se barva travnik bled,

cvetiš kot težke rože po vrtovih vseh,

ti samota, iz starosti in izgube stkana,

ti preživetje, ko sanje osute so na tleh,

preveč trpljenja je bilo, preveč spoznanja.

 

Tuj prevari stvarnosti od mladih dni,

na hitro danemu se svetu izmikaš,

utrujen od prevar, malenkosti,

ker se nobena te globoko ne dotika;

v globino moraš nedotaknjeno, na dno,

ki ne izda ga ne beseda in ne znak,

da tam svoj molk zajameš, najdeš pot

do žalosti in poznih rož, v mrak.

 

Večkrat misliš nase –: lastne bajke –:

si to bil ti –? Kako si se pozabil, ah!

In to tvoj lik? In tvoje to vprašanje,

tvoja ta beseda, tvoj nebesni sijaj?

Nekoč beseda moja, moj nebesni sij –

beseda moja, moj nebesni sij, zgubljen —

pozabiti se moram, komur se to zgodi,

ta davnih ur se ne dotika več.

 

Zadnji dan, pozni žar v širjavah,

neka voda vodi te na daljni cilj,

visoka luč krog starih debel poplesava

in v senci protiigro si kroji,

nič ni s plodovi, iz klasja ni nobene krone,

in še po letini ne vpraša te,

on svojo igro igra v svetlobi svoji in tone

brez spomina, povedano je vse.

 

 

Blaue Stunde

 

I

Ich trete in die dunkelblaue Stunde –

da ist der Flur, die Kette schließt sich zu

und nun im Raum ein Rot auf einem Munde

und seine Schale später Rosen – Du!

 

Wir wissen beide, jene Worte,

die jeder oft zu anderen sprach und trug,

sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte:

dies ist das Ganze und der letzte Zug.

 

Das Schweigende ist so weir fortgeschritten

und füllt den Raum und denkt sich selber zu

die Stunde – nichts gehofft und nichts gelitten –

mit ihrer Schale spätern Rosen – Du.

 

II

Dein Haupt verfließt, ist weiß und will sich hüten,

indessen sammelt sich auf deinem Mund;

die ganze Lust, der Purpur und die Blüten

aus deinem angestammten Ahnengrund.

 

Du bist so weiß, man denkt, du wirst zerfallen

vor lauter Schnee, vor lauter Blütenlos,

totweiße Rosen, Glied für Glied – Korallen

nur auf der Lippen, schwer und wundengroß.

 

Du bist so weich, du gibst von etwas Kunde,

von einem Glück aus Sinken und gefahr

in einer blauen, dunkelblauen Stunde

und wenn sie ging, weiß keiner, ob sie war.

 

III

Ich frage dich, du bist doch eines andern

was trägst du mir die späten Rosen zu?

Du sagst, die Träume gehn, die Stunden wandern,

was ist das alles: er und ich und du?

 

»Was sich erhebt, das will auch wieder enden,

was sich erlebt – wer weißdenn das genau,

die Kette schließt, man schweigt in diesen Wänden

und dort die Weite, hoch und dunkelblau.«

 

 

Modra ura

 

I

In grem v te ure globoko modrino,

tu travnik je, veriga zazvenči,

v prostoru zdaj na nekih ustnicah rdečilo,

skodelica iz poznih vrtnic – ti!

 

Oba poznava jih, besede tiste,

pogosto sva si rekla jih in darovala,

med nama so zgrešene, kakor nične:

to je celota, to poteza, ki bo vse končala.

 

Tako na daleč že molčanje se razpenja

in polni prostor, in se sama dodeli

ta ura – brez upanja in brez trpljenja –

s skodelico iz poznih vrtnic – ti.

 

II

Veni ti glava, vsa bela je in se prikriva,

medtem na tvojih ustih se nabira

vsa slast, vse cvetje in vsa purpurna prelest,

kar hrani tvoja dedna jo posest.

 

Tako si mehka, mislim: saj razpadla boš

v sam sneg, v brezcvetni dež iz smrtno belih rož,

za udom ud – na ustnicah samo ostale

težke, čudežno velike so korale.

 

Tako si mehka … o nečem prinašaš vest,

o sreči – ki nevarnost je in je pogrez

v to uro, ki je modra, globokomodra vsa,

in ko je mimo, nihče ne ve, če je bil …

 

 

III

Sprašujem te, saj vendar drugemu pripadaš,

zakaj prinašaš pozne rože mi?

Ti praviš, ure blodijo in sen propada,

in kaj je sploh vse to: on, jaz in ti?

 

»Kar se povzdigne, se bo spet končalo,

kar se doživlja – kdo natanko to pozna,

zapah zapre se, za stenami sva obmolčala,

tam je daljava, visoka, temnomodra vsa.«

 

 

Lebe wohl

 

Lebe wohl,

farewell,

and nevermore – :

aller Sprachen Schmerz – und Schattenlaut

sind dem Herzen,

sind dem Ohre

unaufhörlich

tief vertraut.

 

Lebe wohl,

good bye,

felice notte

und was sonst noch heißt, dass es nicht bleibt,

alles Ruf vom unbekantnten Gotte,

der uns

unaufhöhrlich treibt.

 

Lebe wohl – du weißt es, Feld und Aue,

alle Dünung, das Antillenmeer

lebt von Salze, lebt vom Traue

einer Schattenwiederkehr,

 

über allem steht die Doppelschwinge

einer zehrenden Unenedlichkeit:

Welten – Werke – letzte Dinge – :

todgeweiht.

 

 

Zbogom

 

Zbogom,

farewell,

and nevermore –

v vseh jezikih je boleči, senčni zven

v srce,

v uho

neodjenljivo

globoko položen.

 

Zbogom,

good bye,

felice notte,

in vse, kar še pove, da nam obstanka ni,

vse je klic neznanega boga,

ki nas

neodjenljivo podi.

 

Zbogom – ti to veš, polje in loke,

Antilsko morje, vse valovitve

živijo od soli, živijo od rose

neke senčnate vrnitve,

 

prek vsega pa zajedajoče neskončnosti

peruti sta razprti:

svetovi – stvaritve – poslednje reči – :

vse posvečeno smrti.

 

 

Nur zwei Dinge

 

Durch viele Formen geschritten,

durch Ich und Wir und Du,

doch alles blieb erlitten

durch die ewige Frage: wozu?

 

Das is eine Kinderfrage.

Dir wurde erst spät bewußt,

es gibt nur eines: ertrage

– ob Sinn, od Sucht, ob Sage –

dein ferbestimmtest: Du mußt.

 

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,

was alles erblühte, verblich,

es gibt nur zwei Dinge: die Leere

und das gezeichnete Ich.

 

Le dve stvari

 

Skozi toliko oblik prehaja,

skoz jaz in mi in ti,

a vendarle vse boleče ostaja,

skoz večni: »Čemu?« se godi.

 

To je otroško vprašanje.

A pozno bilo je tvoje spoznanje,

da tu je le eno: ti moraš nositi

– naj bo misel, strast ali miti –

svoj daljnodoločeni ukaz.

 

Vrtnice, sneg ali morska ravnina,

vse, kar je vzcvetelo, zbledi skozi čas,

le dve stvari sta še tu: praznina

in označena pot.

 

Auf deine Lieder senk’ ich Schlummer

 

Auf deine Lieder senk’ ich Schlummer,

auf deine Lippen send’ ich Kuß,

indessen ich die Nacht, den Kummer,

den Traum alleine tragen muß.

 

Um deine Züge leg’ ich Trauer,

um deine Züge leg’ ich Lust,

indes die Nacht, die Todeschauer

weben allein in meiner Brust.

 

Du, die zu schwach, um tief zu geben,

du, die nicht trüge, wie ich bin, –

drum muß ich abends mich erheben

und sende Kuß und Schlummer hin.

 

 

Na tvoje veke spuščam spanec

 

Na tvoje veke spuščam spanec,

na ustnice poljub pošiljam svoj,

a noč, a skrb, a neme sanje

nositi moram skoz nespokoj.

 

V poteze tvoje žalost vtiskam

in vtiskam vanje črte sle,

a v dolgi noči smrtna stiska

skoz moje prsi tke in tke.

 

Ti, prešibka, da bi dala se globoko,

ti, ki se ne slepiš, kakšen sem, –

zato zvečer povzdignem se visoko

in pošljem ti poljub in sen.

 

 

Epilog

 

I

Der trunkenen Fluten fallen –

die Stunde der sterbenden Blau

und der erblaßten Korallen

um die Insel Palau.

 

Die trunkenen Fluten enden

als Fremdes, nicht dein, nicht mein,

sie lassen dir nichts in der Händen

als der Bilder schweigendes Sein.

 

Die Fluten, die Flammen, die Fragen –

und dann auf Asche sehn:

leben ist Brückienschlagen

über Ströme, die vergehn.

 

II

 

Ein breiter Graben aus Schweigen,

eine hohe Mauer aus Nacht

zieht um die Stuben, die Steigen

wo du gewohnt, gewacht.

In Vor – und Nachgefühlen

hält noch die Strophe sich:

»auf welchen schwarzen Stuhlen

woben die Parken dich,

 

aus wo gefüllten Krügen

entströmst du und verrinst

auf den verzehrten Zügen

ein altes Traumgespinst.«

 

Bis sich die Rerime schließen,

die sich der Vers erfand,

und Stein und Graben fließen

in das weite, graue Land.

 

 

III

 

Ein Grab am Fjord, ein Kreuz am goldenen Tore,

ein Stein im Wald und zwei an einem See – :

ein ganzes Lied, ein Ruf im Chore:

»Die Himmel wechseln ihre Sterne – geh!«

 

Das du dir trugst, dies Bild, halb Wahn halb Wende,

das trägt sich selbst, du mußt nicht bange sein

und Schmetterlinge, März bis Sommerende,

das wird noch lange sein.

 

Und sinkt der letzte Falter in die Tiefe,

die letzte Neige und das letzte Weh,

bleibt doch der große Chor, der weiterriefe:

die Himmel wechseln ihre Sterne – geh.

 

 

IV

 

Es ist ein Garten, den ich manchmal sehe

östlich der Oder, wo die Ebenen weit,

ein Graben, ein Brücke, und ich stehe

an Fleiderbüschen, blau und rauschbereit.

 

Es ist ein Knabe, dem ich manchmal trauere,

der sich am See in Schif und Wogen ließ,

noch strömte nicht der Fluß, vor dem ich Schauere,

der erst wie Glück und dann Vergessen hieß.

 

Es ist ein Spruch, dem oftmals ich gesonnen,

der alles sagt, da er dir nichts verheißt –

ich habe ihn auch in dies Buch versponnen,

er stand auf einem Grab: »tu sais« – du weißt.

 

 

V

 

Die vielen Dinge, die du tief versiegelt

durch deine Tage trägst in dir allein,

die du auch im Gespräche nie etriegelt,

in keinen Brief und Blick sie liebest ein,

 

die schweigenden, die gute und die bösen,

die so erlittenen, darin du gehst,

die kannst du erst in jener Sphäre lösen,

in der du stirbst und endend auferstehst.

 

 

Epilog

 

I

 

Pijani valovi plahnijo –

je ura, ko modrina mre

in korale bledijo,

kjer se otočje Palau razprostre.

 

Pijani valovi se spuščajo,

tuji na koncu – to tvoje, ne moje več ni,

in vse, kar ti v rokah zapuščajo

le bit podob je, ki molči.

 

Valovi, plameni, vprašanje –

potem pa v pepeplu zagledati to:

»Življenje je mostogradnja

med rekami, ki odtekajo.«

 

 

II

 

Jarek širok iz molčanja,

zid visok iz noči se je vzpel,

stopnice in sobe obdaja,

kjer si prebival in bdel.

 

V slutnjah in počutjih stkana,

ta kitica ohranja se:

»na takšnih statvah

tkejo Parke te,

 

odkod so napolnili vrče,

ki iz njih odlivaš, da kaplja

na obrabljene obrazne črte

prastara preja sna.«

 

Dokler ne sklenejo se rime,

ki verz si jih je odkril,

in kamen in jarek ne izgine

v ta svet prostran in siv.

 

 

III

 

Grob ob fjordu, križ na zlatih vratih,

kamen v gozdu, ob jezeru dva,

pa cela pesem, slišiš zbor klicati:

»Nebo menjuje svoje zvezde – stran!«

 

To, kar si nosil, ta podoba, pol premena,

pol blodnja, sama nosi se, nič se ne boj,

in metulji od marca do konca poletja –

še dolgo bo vse to.

 

In ko zadnji metulj bo padel v ponor,

zadnje gorje, zadnja strmina do dna,

še ostal bo, še klical bo veliki zbor:

»Nebo menjuje svoje zvezde – stran!«

 

 

IV

 

Je neki vrt, ki vidim ga pogosto,

vzhodno od Odre, kjer je prostranstvo ravnin,

nek jarek, nek most, grmovje modro in opojno

španskega bezga – in jaz pod njim.

 

Je deček, ki včasih žalujem za njim,

hodil je k jezeru, kjer je s trstičjem porasla obala,

ni še tekla reka, ki pred njo drhtim,

ki sprva se sreča, potem pa pozaba je imenovala.

 

Je nek izrek, pogosto sem o njem premišljeval,

ničesar ne obljublja ti, zato ti vse pove,

tudi v tejle knjigi sem ga stkal,

na nekem grobu piše: »tu sais« – ti veš.

 

 

V

 

Stvari premnoge, ki globoko skrite

le v sebi nosiš jih skoz svoje dni,

v pogovoru nobenem še razkrite,

ne pismo, ne pogled izdal jih ni,

 

Stvari molčeče, zle in plemenite,

ki skoznje greš, ki pravo so trpljenje,

ki šele tam jih moreš razrešiti,

kjer sam umreš in vstaneš spet v življenje.

 

 

Einsamer nie

 

Eisamer nie als im August:

Erfüllungsstunde – im Gelände

die roten und die goldenen Brände.

Doch wo ist deiner Gärten Lust?

 

Die Seen hell, die Himmel weich,

die Äcker rein und glänzen leise,

doch wo sind Sieg und Siegsbeweise

aus dem von dir vertretener Reich?

 

Wo alles sich durch Glück beweist

und tauscht die Ringe

im Weingruch, im Rausch der Dinge –:

dienst du dem Gegenglück, dem Geist.

 

 

Nikdar samotnejši

 

Nikdar samotnejši kakor avgusta:

ob uri izpolnitve – po deželi

požari rdeče-zlato vzplameneli,

a kje slast tvojih se vrtov okuša?

 

Jezera svetla, mehko nebo,

očiščenih njiv tiho sijanje,

a kje so zmage in dokazi zanje

iz kraljestva, ki predstavnik si njegov?

 

Kjer vse se s srečo dokazuje,

pogled in prstane si izmenjuje

v stvari opoju, v vinskem vzduhu –:

ti služiš proti-sreči, duhu.

 

 

Gedichte

 

Im Namen dessen, der die Stunden spendet,

im Schicksal des Geschlechts, dem du gehört,

hast du fraglosen Aug’s den Blick gewendet

in eine Stunde, die den Blick zerstört.

Die Dinge dringen kalt in die Gesichte

und reißen sich der alten Bindung fort,

es gibt nur ein Begegnen: im Gedichte

die Dinge mystisch bannen durch das Wort.

 

Am Steigenröll der großen Weltruine,

dem Öldberg, wo die tiefste Seele litt,

vorbei am Posillip der Anjouine,

dem Stauferblut und ihrem Rachenschritt:

ein neues Kreuz, ein neues Hochgerichte,

doch eine Stätte ohne Blut und Strang,

sie schwört in Strophen, urteilt im Gedichte,

die Spindeln drehen still; die Parze sang.

 

Im Namen dessen, der die Stunden spendet,

erahnbar nur, wenn er vorüberzieht

an einem Schatten, der das Jahr vollendet,

doch unausdeutbar bleibt das Stundenlied –

ein Jahr am Steingeröll der Weltgeschichte,

Geröll der Himmel und Geröll der Macht,

und nun die Stunde, deine: im Gedichte

das Selbstgespräch des Leides und der Nacht.

 

 

Pesmi

 

V imenu tega, kar daruje ure,

v usodi roda, ki si mu pripadal,

obrnil si pogled, ki ne sprašuje,

na neko uro – v njej se oko razkraja,

stvari v obličje hladne se vale ti,

in trgajo iz starih se vezi,

le eno srečanje je dano: v pesmi

ureči z besedo mistično stvari.

 

Na grušču vse svetovne ruševine,

na Oljski gori, kjer najgloblja duša drgeta,

naprej v Posillipu v oblasti Anžuvincev,

in kŕvi Štaufovcev, za maščevanja njihova:

nov križ, morišče novo tu stoji,

a mesto brez krvi in brez vrvi

prisega v strofah, s pesmijo razsoja vse,

vreteno tiho teče: Parka pela je.

 

V imenu tega, kar daruje ure,

le zaslutljivega, ko huškne mimo

v senci, ki to leto dopolnjuje,

a petje ur ostaja vdilj nerazložljivo –

to leto v grušču svetovne zgodovine,

nebo zdrobljeno, zdrobljene vse moči,

in zdaj ta ura, tvoja: skoz pesem šine

samogovor bolečine in noči.

 

 

Letzter Frühling

 

Nimm die Forsythien tief in dich hinein

und wenn der Flieder kommt, vermisch auch diesen

mit deinem Blut und Glück und Elendsein,

dem dunklen Grund, auf den du angewiesen.

 

Langsame Tage. Alles überwunden.

Und fragst du nicht, ob Ende, ob Beginn,

dann tragen dich vielleicht die Stunden

noch bis zum Juni mit den Rosen hin.

 

 

Zadnja pomlad

 

Globoko vase vzemi to forzicijo

in ko španski bezeg pride, tudi tega, daj,

s krvjo ga svojo zmešaj, s srečo, z bednostjo,

s tistim temnim dnom, ki napoten si vanj.

 

Počasni dnevi. Premagano je vse.

A če ne vprašaš, je to konec, je začetek,

tedaj morda ponesejo te ure še

do junija, med vrtnice, v poletje.

 

 

 

 

 

 

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